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Trigger-X: Über meine Arbeit mit der Kamera

Trigger-X steht für lebensnahe, authentische, sozial engagierte und ästhetisch reizvolle Filme. Nahe am Alltag und der Wirklichkeit der Menschen, mit dem Blick für das Wesentliche.
Um mehr über mich und meine Arbeit zu erfahren, besuchen Sie bitte meine Website Trigger-X.de

Psychotherapeutische Einzelarbeit

Ich arbeite nicht störungsspezifisch im variablen Setting der Kurz- oder Langzeittherapie. Die Schwerpunkte der Einzeltherapie leiten sich aus dem therapeutischen Auftrag ab.

Kurzzeittherapie:

Beinhaltet ein Aufspüren des Konfliktherdes und Linderung der Belastungssituation, in Abstimmung auf die aktuelle Lebenssituation,  durch kognitive Umstrukturierung der Selbst- und Fremdattribution, einem Perspektivwechsel auf  die transgenerativer systemischer Ebene, therapeutischer Hypnose und „Verhandlung“ mit dem Unbewussten, dem stützendem, integrierendem Gespräch und regulierenden körpertherapeutischen Massagen und  Interventionen.

Langzeittherapie:

War es zu Anfang der Psychotherapie noch das verborgene und verschüttete Selbst, das gesucht wurde, so ist es jetzt der Konstruktionsvorgang des „Selbst“ der auf der Grundlage der „Conditio Humana“ verstanden werden will. 

Arbeitsgrundlage für die Langzeittherapie ist die „Biographische Narration“. Als Film aufgenommen, transkribiert und textanalytisch bearbeitet dient sie im folgenden therapeutischen Prozess als Reflexionsgrundlage.

In seiner biographischen Erzählung sprechen die Klienten von sich, wie alles gekommen ist und wie er/sie zu dem geworden ist, der er/sie heute ist. Die Erzählung wird auf Video aufgenommen.

Diese Darstellung der Lebensgeschichte dient als  anamnestisch und analytische Grundlage, der lebensgeschichtlich bedingten Konfliktthemen und -Bereiche, der bevorzugten Konfliktbewältigungsstrukturen, der verkörperten Charakterstruktur, der bevorzugten Bindungsrepräsentation, traumatischen Erlebnissen und deren Grad der Bewältigung und Integration, familiensystemischen Themen u.v.a.m.

Der Klient begegnet sich in diesen Therapiesitzungen auf ungewohnte Weise. Der Film hilft ihm, wie in einem Spiegel, sich selber zu erkennen und zugleich verschafft er ihm die Möglichkeit, sein Welt- und Selbstverständnis neu zu ergreifen.

Jetzt älter als das „Selbst“ im Film, wird er/sie im Beisein des Therapeuten sein eigener Begleiter.

Die psychotherapeutische Einzelarbeit wird in meiner Praxis außerdem durch die Möglichkeit ergänzt, an einer familiensystemischen Aufstellungsgruppe teilzunehmen, die mittels Inszenierung ausgewählte Szenen der Biographie im gruppentherapeutischen Umfeld bearbeitet. Siehe systemische Familien- und Strukturaufstellungen.